Vor der langen Sommerpause waren zwei Leichtathletinnen von der LG Bünde-Löhne noch bei Deutschen Meisterschaften im Einsatz. Im Stadion Lohrheide von Wattenscheid (bei Bochum) startete Maria Sauer in der U20 über die 100 Meter Hürden und Greta Marlen Pörtner in der U16 im Weitsprung.
Erstgenannte war schon vor einer Woche in der gleichen Disziplin in der U23 (21. Platz bei 31 Teilnehmerinnen) am Start und stellte mit 14,47 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf.

Diese Zeit verbesserte Maria Sauer jetzt bei der U20-DM (35 Teilnehmerinnen) im zweiten von fünf Vorläufen auf 14,44 Sekunden und qualifizierte sich für das Halbfinale (zwei Läufe mit jeweils acht Aktiven). Da stürzte sie im zweiten Halbfinal-Lauf an der letzten Hürde und verpasste den Einzug in den Endlauf. „Da fehlte es an der Schrittgenauigkeit zwischen den Hürden“, erklärt Trainer André Düsterhöft.

Bei der U16-DM wurde Greta Marlen Pörtner im Weitsprung mit 5,33 Meter Zehnte unter 17 Teilnehmerinnen. Den Start über die 80 Meter Hürden sagte das Trainer-Team René Johanning/Jonas Moritz ab. Es wäre eine zu große Belastung für den linken Fuß der 15-Jährigen gewesen, die sich vor einigen Wochen eine Kapselverletzung zugezogen hatte und noch leichte Schmerzen verspürte. Schon beim OWL-Mehrkampf in Blomberg sprang sie mit dick bandagiertem Fuß, so auch in Wattenscheid. „Es war durchaus trotzdem mehr drin, aber Greta hat kein einziges Mal bei den drei Sprüngen den Balken getroffen. Sie kam nie so richtig in den Rhythmus“, erklärt René Johanning. Letztlich fehlten nur fünf Zentimeter am Endkampf der besten Acht. Greta Pörtner hat aber großes Potenzial, ist schon 5,84 Meter gesprungen (mit Rückenwind) und wird in 2027 neu angreifen. In zwei Jahren ist die EM der U18 das große Ziel der Athletin.