2. und 3. Platz der Aktiven von LGBL bei den Westfalenmeisterschaften.

Am vergangenen Samstag endete die Meisterschafts-Trilogie im FLVW Westfalen. Nach Teil 1 und 2 mit 1.000 Athletinnen und Athleten eine Woche zuvor in Gladbeck gab es beim 3. Teil der Westfalenmeisterschaften im Carl-Heinz-Reiche-Stadion in Lage auch noch Titel zu gewinnen. Von der kleinen Gruppe der LG Bünde-Löhne gab es Top-Ergebnisse für Efi Siggemann mit dem 2. Platz im Weitsprung und dem 3. Platz für Tim Seibel im Stabhochsprung.

Bei den hochsommerlichen Temperaturen fehlte der Löhnerin Efi Siggemann (W14) im Weitsprung mit 5,38 Meter (ein Zentimeter hinter ihrer Bestleistung) am Ende ein Zentimeter zum Sieg. Die Siegerin aus dem Kreis Gütersloh sprang mit neuer Bestmarke von 5,39 Meter auf den 1. Platz. „Es war ein richtig guter Wettkampf von Efi, letztlich fehlte auch das Quäntchen Glück, denn zwei Sprünge gingen in der Sandgrube weiter, sie war aber leicht übergetreten“, berichtet Trainer André Düsterhöft. „Aber es ist wie verhext, es war in der Rückbetrachtung erneut nur der 2. Platz. Efi scheint ein Monopol auf diese Platzierung zu haben. Es fehlte jeweils nur wenig nach ganz vorn. Efi hat großes Potenzial kurzfristig auf 5,45 Meter und mehr. Im Hinblick auf die OWL-Meisterschaften im Mehrkampf am kommenden Wochenende in Blomberg war diese Leistung eine gute Bestätigung ihrer Form. Dort möchte sie noch die DM-Norm im Mehrkampf knacken.“
Über die 200 Meter und im Speerwurf ging Maria Sauer (U20) an den Start. Über die erstgenannte Disziplin kam sie in 26,96 Sekunden als Zehnte ins Ziel und verstolperte im wahrsten Sinne des Wortes eine bessere Zeit und Platzierung. „Auf den letzten zehn Meter ist sie leicht gestolpert. Außerdem gab es viel Gegenwind mit zwei Meter“, sagt Düsterhöft. Im Speerwurf wurde Maria Sauer mit ordentlichen 23,91 Meter Elfte.
Von den Bünder Aktiven war Tim Seibel (M15) als Vielstarte unterwegs. Im Stabhochsprung wurde er mit neuer Bestleistung von 3,00 Meter Dritter. „Da ist noch einiges mehr drin mit 3,30 bis 3,40 Meter“, sagt Trainer René Johanning. In der gleichen Altersklasse Siebter mit 2,10 Meter wurde Elias Bredenkötter. In der M14 stellte Bennett-Luuk Mylius mit dem Glasfiberstab und 2,70 Meter eine neue Bestmarke auf. Das war Platz vier. Tim Seibel in der M15 stellte auch noch im Kugelstoßen mit 11,54 Meter (6. Platz) eine neue persönliche Bestleistung auf. Im Diskuswerfen waren es glatt 25,00 Meter und am Ende der 11. Platz.